Das Shopfloor-Management bringt uns bereits Ergebnisse
Das Shopfloor‑Management bringt uns bereits Ergebnisse
Diese beliebte und vor allem außerordentlich effektive Methode der Produktionssteuerung haben wir bei TMETAL erst im September 2024 eingeführt. Schon jetzt wissen wir, dass die Einführung des Shopfloor‑Managements der richtige Schritt war.
Die (europäische) Industrie befindet sich in einer außerordentlich anspruchsvollen Phase. Viele Dinge haben sich in den letzten Jahren verändert. Wer auch weiterhin die Konkurrenz schlagen will, muss Prozesse kontinuierlich optimieren, Innovationen einführen und stets nach vorne schauen.
Wenn Sie einen Fehler erst eine Woche später erfahren, ist es zu spät.
Wenn man den Mitarbeitenden auf den unteren Ebenen nicht zuhört, ist das problematisch.
Wenn die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut, ist das ein echtes Problem.
All das ist uns bei TMETAL voll bewusst, und deshalb haben wir im September 2024 mit der Einführung des Shopfloor‑Managements begonnen, das bessere Kommunikation, eine erhöhte Informationsverfügbarkeit auf allen Unternehmensebenen, die Fähigkeit zur sofortigen Problemlösung und viele weitere Vorteile bringt.
Regelmäßige Treffen verbessern Informationsstand und Problemlösungsfähigkeit
Dabei ist der Grundmechanismus keine große Wissenschaft. Es genügt, dass sich im Laufe des Tages die richtigen Personen für ein paar Minuten zu strukturierten Besprechungen treffen. Jede Ebene (Tier) gibt in ihrem eigenen Meeting die notwendigen Informationen weiter und bewertet die Kennzahlen, die sich aus den (aktuellen) Unternehmenszielen ableiten.
Wenn ein Hindernis auftaucht, beginnt man sofort mit der Suche nach Lösungen. Dadurch werden Probleme üblicherweise gleich im Keim erkannt. In vielen Fällen eröffnet Ihnen die regelmäßige Kommunikation mit dem Team sogar den Weg zu präventiven Maßnahmen, mit denen Sie potenziellen Risiken effektiv aus dem Weg gehen.
Und wenn Sie eine Situation nicht in einer konkreten Besprechung lösen können, erfolgt eine Eskalation von Problemen und Informationen (nicht nur operativer Art) von den unteren Ebenen schrittweise nach oben. Die größten Herausforderungen gelangen dann bis zur obersten Führungsebene.
Dank des Shopfloor‑Managements zieht das ganze Unternehmen an einem Strang
Bei uns im TMETAL beginnt das Treffen auf der untersten Ebene immer 5 Minuten vor Schichtbeginn, also um 5:55 und 13:55. Dort trifft sich der Vorarbeiter mit den Produktionsmitarbeitern, um grundlegende Informationen auszutauschen und die Richtung der kontinuierlichen Verbesserung zu klären.
Das Treffen dauert immer nur etwa 5 Minuten und folgt festen Regeln und einer klaren Struktur, damit die Zeit maximal effizient genutzt wird.
Das Meeting der nächsthöheren Ebene beginnt um 8:00 und betrifft Produktionsleiter, Konstrukteure, Vertreter aus Einkauf, Vertrieb und nicht zuletzt auch aus der technischen Kontrolle.
Danach folgt nur noch die Besprechung der obersten Leitung.
Das Unternehmen Symestic führt in einem Fachartikel auf seiner Website an, dass eine erfolgreiche Implementierung von Shopfloor‑Management Unternehmen typischerweise Folgendes bringt:
- Produktivitätssteigerung um 20 bis 30 %,
- Reduzierung qualitätsbedingter Probleme um 15 bis 25 %,
- Verkürzung der Reaktionszeit auf Probleme um 40 bis 60 %,
- deutlich höhere Mitarbeiterzufriedenheit.
Wir werden sehen, was die Implementierung des Shopfloor‑Managements bei TMETAL noch bringt. Die ersten Ergebnisse sind jedoch sehr positiv. Mehrfach haben wir Probleme bereits im Ansatz erkannt, die sich nahezu sofort und ohne große Kosten oder Verluste lösen ließen. Gleichzeitig ist die ineffiziente E‑Mail‑Kommunikation sowie die Anzahl der Telefonate etc. deutlich zurückgegangen. Innerhalb von 15 Minuten werden die wichtigsten Produktions‑ und Organisationsangelegenheiten besprochen und alle haben Klarheit.